Europa braucht Israel!
Liebe Freunde,
am Ende dieses Jahres gibt es Zeichen der Hoffnung. An der Tel Aviv Universität begann - ganz ohne Einschränkungen - ein neues, akademisches Jahr. Die letzten lebenden Geiseln der Hamas sind wieder bei Ihren Familien, und die Bedingungen des Waffenstillstands wurden gerade von einer großen Mehrheit in der UNO bestätigt. Ich fürchte allerdings, dass es noch länger dauern wird, bis die Menschen, auch in Deutschland, ihre extremen Positionen verlassen und aufeinander zugehen.
Das ist unsere Herausforderung im nächsten Jahr: Israel und seine Wissenschaft aus der fatalen Isolation zu holen, in die sie geraten sind. Natürlich muss Europa weiter wissenschaftliche Kooperationen mit Israel fördern und natürlich muss es den Forschern von Weltrang möglich sein, sich mit ihren Kollegen in anderen Ländern auszutauschen! Nur so können Lösungen globaler Probleme gefunden werden, die wir von der Wissenschaft erhoffen.
Zum Beispiel bei der Bedrohung unserer Sicherheit. Das betrifft die elektronische Infrastruktur, den Datentransfer und nicht zuletzt den Frieden in unseren Ländern.
Israel ist aufgrund seiner permanenten Bedrohungssituation oft schon weiter, davon können sich die hoffentlich wieder zahlreichen internationalen Besucher bei der CyberWeek und DefenseTech Week auf dem Campus der Tel Aviv Universität schon bald ein eigenes Bild machen. Wir sollten diesen israelischen Wissensvorsprung unbedingt nutzen, in einer Zeit, in der uns allen die Notwendigkeit einer effektiven Landesverteidigung bewusst geworden ist. Auch deshalb würde es mich sehr freuen, wenn Sie uns als Botschafter der Forschung an der TAU weiter unterstützen und für ihre Forschung werben!
Ich wünsche Ihnen einen friedvollen Jahresausklang und an Chanukka und Weihnachten fröhliche Festtage mit Familie und Freunden!
Und starten wir gemeinsam optimistisch in das nächste Jahr!
Ulrich Caspar
- Präsident-
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FRANKFURT, 13.11.2025
Future Talks 2025 erstmals mit Unterstützung der TAU Freunde
Eine Kooperation mit Tradition. Mit den jährlichen Future Talks beweisen die IHK Frankfurt und die renommierte Wirtschaftskanzlei FPS ihre Wertschätzung für den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Israel. In diesem Jahr lautete das Motto: Cyber, Tech and Trust. Zu den weiteren Partnern beim 'Ratgebertag' für deutsche Unternehmen rund um AI und Cyber Security gehörte die Israeli Economic and Trade Mission in Süddeutschland und die Deutsch-Israelische Industrie- und Handelskammer. Als Unterstützer zum ersten Mal dabei: die Freunde der Tel Aviv Universität.
Ulrich Caspar, Frankfurter IHK Präsident und Präsident der TAU-Freunde hatte eine klare Botschaft: Profitiert von der Forschung in Tel Aviv, unterstützt die israelische Wissenschaft und nutzt ihr Know How, um selbst besser zu werden. Caspar sprach auch über die Landesverteidigung. "Israel hatte immer Feinde und wir dachten, wir hätten keine mehr." Jetzt sei der richtige Zeitpunkt, unsere Verteidigung mit der Hilfe israelischer Innovationen zu verbessern. Asaf Argov von der israelischen Handelsmission warb auch für die israelische Kreativität: "Wir sind oft schneller als andere und geben nicht auf, wenn etwas nicht sofort funktioniert".
Orly von der Tann, Leiterin des Israel Desk von FPS, hatte drei Start up Gründer aus Israel nach Frankfurt geholt. Sie präsentierten ihre Lösungen, um mehr IT-Sicherheit von Unternehmen zu erreichen. Mit dabei Menny Barzilay. Der Cyber-Experte feilt mit Milestone an Konzepten, die ganz gezielt die neuen Gefahren durch die Künstliche Intelligenz bekämpfen - das aktuelle Lieblingstool aller Hacker. Barzilay ist auch CTO, technischer Leiter, am Blavatnik Interdisciplinary Cyber Research Center der Tel Aviv Universität.
Am Ende der Future Talks hatten die über 200 Teilnehmer wertvolle Erkenntnisse gesammelt, von den Untiefen des Darknet über die Macht offener Quellen bis zur kritischen Präsentation von Cyberversicherungen. Die Erkenntnis: Wer Cyber-Kriminalität nicht ernst nimmt, hat schon verloren.
Fotos: Thomas Rau
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FRANKFURT, Oktober 2025
Die neuen Gesichter im Kuratorium des Fördervereins - bekennende Botschafter der Tel Aviv Universität in Deutschland
Eine Idee hat Gestalt angenommen. Der Vorstand der Freunde konnte jetzt engagierte Persönlichkeiten gewinnen, die dem Verein als Mitglieder eines Kuratoriums mit Rat und Tat zur Verfügung stehen. Alle sind bestens vernetzt in der deutschen Gesellschaft und bringen ab sofort ihre große professionelle Erfahrung ein. Ziel: Die Tel Aviv Universität in der Öffentlichkeit sichtbarer zu machen und den Freundeskreis zu erweitern.
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Ein Spagat zwischen Deutschland und Israel - die bekannte TV-Moderatorin mit Millionenpublikum arbeitet vor allem vor deutschen Kameras. Ihren Lebensmittelpunkt hat sie in Tel Aviv gefunden.
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Engagement für Israel gehört bei dem Frankfurter Unternehmer zur Familientradition. Er selbst ist u.a. Mitglied im Gemeinderat der Jüdischen Gemeinde Frankfurt sowie im Vorstand von Makkabi Frankfurt und Governor der Tel Aviv Universität.
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Ein Top-Manager, der immer in die Zukunft blickt. Große Expertise erwarb er sich als Chef von IBM Deutschland, seit 2020 leitet Hartmann als CEO erfolgreich die Digitalisierung von Techem Energy Services.
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Die Frankfurter Immobilienkauffrau und Unternehmerin liebt Herausforderungen und investiert viel Zeit in Charity! Einen Ausgleich findet sie als begeisterter Fußball-Fan im Stadion. Ihr Verein: natürlich Eintracht Frankfurt!
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Prof. Asaf Zohar neuer Direktor der Buchmann-Mehta School of Music
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Er gilt als einer der bedeutendsten Pianisten und besten Musik-Pädogogen Israels. Jetzt wurde Prof. Asaf Zohar zum neuen Direktor der Buchmann-Mehta School of Music berufen. Der gebürtige Israeli übernahm die Leitung der international renommierten Talentschmiede an der TAU. Mit dem wichtigsten Kooperationspartner hat er als Pianist bereits Konzerte gegeben, dem Israeli Philharmonic Orchestra. Im IPO spielen traditionell zahlreiche Absolventen der Buchmann-Mehta School.
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Max-Planck Cambridge Preis für Juraprofessor an der TAU
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Internationales Recht und Völkerrecht haben einen besonderen Platz in der renommierten Buchmann Faculty of Law der Tel Aviv Universität. Dafür stehen die Forschungen des Völkerrechtlers Prof. Eliav Lieblich. Er lehrt an der TAU internationales öffentliches Recht. Lieblich wurde am 14. November für sein Werk an der Cambridge University der Max-Planck Cambridge Preis 2025 verliehen. Die deutsch-englische Anerkennung gilt insbesondere seinen Analysen und Theorien zum Kriegsrecht und zum internationalen humanitären Recht.
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Nobelpreis in Wirtschafts-wissenschaften für Prof. Joel Mokyr
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Präsident Herzog verleiht Dina Porat und Mathias Döpfner Ehrenmedaille
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Es ist die höchste, zivile Auszeichnung, die der Staat Israel vergeben kann: die Ehrenmedaille des Staatspräsidenten. In diesem Jahr wurde u.a. Prof. Dina Porat ausgezeichnet, die viele Jahre das Center for the Study of Contemporary European Jewry an der Tel Aviv Uni leitete. Noch länger kämpft die Chefhistorikerin von Yad Vashem gegen den weltweiten Antisemtismus. Ein weiterer Empfänger der diesjährigen Medaille kommt aus Deutschland: Mathias Döpfner, Miteigentümer des Axel-Springer Konzerns, zu dessen Publikation Welt und BILD gehören.
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Hoffnung für Querschnittsgelähmte durch künstliches Rückenmark
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Prof. Tal Dvir ist Schlagzeilen gewöhnt. Der Leiter des Sagol Center for Regenerative Biotechnology an der TAU druckte das erste Herz aus lebendigen Zellen. Jetzt geht sein künstliches Rückenmark bald in die Produktion. Das Biotech-Unternehmen Matricel unterzeichnete eine Kooperation mit dem Tel Aviv Sourasky Medical Center (Ichilov). Ziel: die Rückenmarkimplante, basierend auf Dvirs Technik, bald klinisch an Patienten zu testen. Voraussetzung für die Fertigung sind dabei sogenannte Cleanrooms, absolut sterile Bedingungen. Tal Dvir ist begeistert von der Zusammenarbeit: "Millionen gelähmte Menschen hoffen mit uns, dass wir schon bald therapeutischen Erfolg haben".
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Klimaschutz kostet Versicherungen weniger als Schadensregulierung
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Stürme sind das Forschungsgebiet von Colin Price, Professor an der Porter School of the Environment and Earth Sciences der TAU. Price hat jetzt an einer Studie mitgewirkt, die sich mit der Zukunft von Versicherungen auseinandersetzt. Fazit: Die Erderhitzung wird die Schadensummen in astronomische Höhen treiben. Günstiger wäre es, Teile des in der Zukunft gesparten Geldes schon heute in Maßnahmen gegen den Klimawandel einzsetzen. Profitieren kann die Versicherungsindustrie dabei von ihrer machtvollen Positionierung: Sie ist durch ihre Produkte mit allen Bereichen der Wirtschaft eng verbunden. Jetzt sollte sie ihren Einfuss unbedingt nutzen.
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TAU Absolventen weltweit weiter auf Platz 7 unter Start up Gründern
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Ein erfolgreiches Studium erkennt man heute an ganz verschiedenen Indikatoren. Welche Studie wird am häufigsten zitiert? Das bleibt aussagekräftig. Aber wer kann als Uni-Absolvent am meisten Kaptial für seine Firmengründung einsammeln? Das ermittelt jedes Jahr Pitchbook und schon wieder landete die Tel Aviv Universität weltweit auf dem 7. Platz mit 865 Start ups. Angesichts der unsicheren Lage in Israel ein großer Erfolg für die TAU; das Technion in Haifa folgt auf Platz 10. Im direkten Umfeld des Rankings befinden sich ausschließlich nordamerikanische Universitäten.
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Neue Gentherapie auf RNA-Basis - Lichtblick für ALS-Patienten
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Prof. Eran Perlson hat in seinem Lab an der Gray Faculty of Medical & Health Sciences der TAU wichtige neue Erkenntnisse zu ALS gewonnen. Diese tödliche Krankheit greift die Funktionalität menschlicher Muskeln an. Verantwortlich: toxische Protein-Cluster, die Nerven-Synapsen angreifen. Perlson gelang es, ein körpereigenes RNA-Molekül zu isolieren, dass diesen zerstörerischen Prozess verhindert. Eine künftige ALS-Therapie könnte hier ansetzen, und gezielt RNA einsetzen, dessen Produktion bei ALS-Patienten gestört ist. Eine vielsprechende Perspektive für viele ALS-Kranke.
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Tel Aviv im Dezember 2025
Start ups am Start - AI, Cyber und Defense Week im Dezember auf dem TAU Campus
Flexibilität war gefragt in diesem herausfordernden Jahr. Das betraf 2025 auch die beiden Top-Events im Tech-Bereich, die renommierte Cyber Week und ihre jüngere Schwester, die AI Week an der Tel Aviv Universität, die sich explizit mit dem Gesundheitswesen beschäftigt. Sie konnten aufgrund der unsicheren Lage im Juni nicht stattfinden. Jetzt im Dezember bringen sie wieder zahlreiche Start up's, etablierte Tech-Unternehmen und Forscher aus der ganzen Welt zusammen, um über die neusten Entwicklungen und Innovationen rund um Cyber Security und Künstliche Intelligenz zu diskutieren. Eine andere Wissens-Messe findet auf dem Campus in Tel Aviv schon eine Woche früher statt, die neue DefenseTech Week. Sie ist eine Antwort auf die veränderten Herausforderungen in der Verteidigung, bei der High Tech längst die Regie übernommen hat. Außerdem: Für viele militärische Innovationen gilt der Dual Use; sie finden sich später auch in der zivilen Anwendung wieder.
Mehr Info: DefenseTech Week (1+2.12.2025) Cyber Week (08.-11.12.2025, AI Week (09.-11.12.2025)
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Spenden Sie für die Post-Trauma Klinik an der TAU
Terror und Krieg haben in unzähligen Menschen in Israel traumatische Spuren hinterlassen. Sie brauchen jetzt therapeutische Hilfe. Wir bitten deshalb um Spenden für die neue Post-Trauma-Klinik auf dem Campus der Tel Aviv Universität. Unterstützen Sie diese wichtige Einrichtung und die PTSD-Experten der TAU bei ihrer wichtigen Arbeit. Sie helfen bereits über 1000 Patienten und sind auf Spenden angewiesen. Die Therapie eines Patienten kostet im Jahr 1800 Euro!
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Spendenkonto: IBAN DE92 5005 0201 0000 1202 20 Kennwort: Post-Trauma Klinik Spendenkonto bei PayPal auch über den QR Code
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